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Flächensparen: Bayerische Wohnungswirtschaft begrüßt Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs

München (17.07.2018) – Der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) ist erleichtert über das Urteil des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs zum Flächensparen. „Eine Reduzierung des Flächenverbrauchs auf fünf Hektar pro Tag hätte den preisgünstigen Wohnungsbau empfindlich getroffen“, sagt Verbandsdirektor Hans Maier. Besonders die sozial orientierten Wohnungsunternehmen hätten bereits jetzt Schwierigkeiten, an bezahlbaren Baugrund zu kommen. „Eine staatlich verordnete Begrenzung würde die Preisspirale nur weiter nach oben treiben“, so der Verbandschef.

Gleichwohl bekennt sich die bayerische Wohnungswirtschaft zum Flächensparen und befürwortet entsprechende Initiativen. Gerade im Wohnungsbau müssen Flächen durch dichtere Bebauung und mehr Geschosse besser ausgenutzt werden. Mehrgeschossiger Wohnungsbau ist energieeffizienter und spart gegenüber Eigenheimen mehr als die Hälfte der Fläche. „Hierfür müssen durch die Bauverwaltungen die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden“, fordert Maier.

Für den Verkauf von Bauland empfiehlt die Wohnungswirtschaft Konzeptvergaben statt Höchstpreisverfahren.

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