Die WohnungswirtschaftBayern

Pressemitteilung: Internationaler Tag der Genossenschaften am 2. Juli 2016

Dauerhaftes, gutes und bezahlbares Wohnen bei den bayerischen Wohnungsgenossenschaften
(01.07.2016) – Genossenschaften: Die treibende Kraft für eine nachhaltige Zukunft!“ – unter diesem Motto wird am morgigen Samstag weltweit der Internationale Tag der Genossenschaften gefeiert. Der Ehrentag steht damit ganz im Zeichen der „2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung“ der Vereinten Nationen. Nach Angaben des Internationalen Genossenschaftsbundes ICA sind weltweit 2,6 Millionen Genossenschaften mit einer Milliarde Mitglieder in den verschiedensten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen tätig. Sie bieten etwa 250 Millionen Menscheneinen Arbeitsplatz. Auch in Deutschland fördern etwa 8.000 Genossenschaften ihre 21 Millionen Mitglieder.

Genossenschaften leisten auch in Bayern einen wichtigen Beitrag für Gesellschaft und Wirtschaft. „Die 334 bayerischen Wohnungsgenossenschaften mit ihren rund 165.000 Wohnungen bieten den Mitgliedern dauerhaft guten und bezahlbaren Wohnraum“, sagt Xaver Kroner, Verbandsdirektor des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern). Davon profitieren vor allem Geringverdiener und Familien in Städten mit Wohnungsengpässen und hohen Mieten.

Lebenslanges Wohnrecht bei moderaten Mieten
Rund 250.000 Bayern besitzen Anteile an den 334 Wohnungsgenossenschaften im Freistaat. „Die Durchschnittsmiete bei unseren Mitgliedsunternehmen liegt bei 5,64 Euro pro Quadratmeter, bei Genossenschaften teilweise sogar darunter“, erklärt Kroner. Die Genossenschaften arbeiten nicht profitorientiert, sondern verfolgen einen klar definierten Förderzweck. Das heißt konkret: bezahlbare Mieten trotz Investitionen in Neubau und Modernisierung.

In Bayern gibt es besonders viele Neugründungen
In Bayern werden wieder mehr Wohnungsgenossenschaften gegründet. In den letzten drei Jahren wurden zehn neue Genossenschaften Mitglied beim VdW Bayern. Allein 2015 kamen fünf Genossenschaften hinzu und auch 2016 sind weitere Gründungen geplant. „Die Renaissance der dritten Wohnform zwischen Miete und Eigentum ist den angespannten Wohnungsmärkten der Ballungszentren geschuldet“, so der Verbandsdirektor.

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