CO2-Footprint: Neubauquartiere München

CO2-Footprint I: Neubauquartiere München

Die Münchner Genossenschaft Wogeno hat schon sehr früh damit begonnen, ihre Gebäude energetisch zu planen und auch Bestandsobjekte zu sanieren. In diesem Beitrag sollen vor allem Erfahrungen aus dem Quartierszusammenhang einfließen – konkret aus den Neubauquartieren Domagkpark und Prinz Eugen Park sowie dem Modellquartier Eggarten. In diesen Quartieren wurden und werden Neubauprojekte unter dem Gesichtspunkt des CO2-Footprints für das gesamte Quartier realisiert. Die unterschiedlichsten Stellschrauben werden im Folgenden vorgestellt.

Das Thema fügt sich auch gut in das Fachgutachten Klimaneutralität 2035 für die Landeshauptstadt München ein. Denn dort wird ausdrücklich auf die Gebäudestandards aber auch auf den Quartiersbezug und das Nutzerverhalten Bezug genommen. All das haben wir bei den Quartieren im Blick.

Dabei werden zunächst immer die Stellschrauben, die es bei der Quartiersentwicklung gibt, betrachtet:
– Bauen und Wohnen
– Energie
– Mobilität
– Freiflächen / Begrünung
– Infrastruktur Quartier
– Quartiersmanagement

Im konkreten Beispiel wird ein Zwei-Personen-Haushalt durch das Quartier begleitet. Dieser Musterhaushalt erzeugt im Jahr 2019 bundesweit im Schnitt 20 Tonnen CO2. Bei einer Betrachtung nach Sektoren teilt sich das ungefähr so auf: Mobilität 20%, Wärmeversorgung und Strom 22%, Ernährung 16% und der Komplex Bau, Industrie und Kleidung mit 42%.

Mobilität

Jetzt kommen die Stellschrauben bei der Quartiersentwicklung ins Spiel. Bei einer geplanten Reduzierung des Anteils der PKW-Fahrten von 40 auf 20 Prozent durch Maßnahmen wie eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und das Radwegenetz, Sharing-Angebote und Anreizsysteme zur Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Wenn dieser Modal-Split geschafft wird, wird der CO2-Ausstoß des Musterhaushalts um fast eine Tonne reduziert.

Quartier der kurzen Wege

An zweiter Stelle steht die Änderung der funktionsräumlichen Trennung – also die Aufteilung von Wohnquartier und Arbeitsort, Nahversorgung, Konsum, Kultur etc. auf verschiedene Orte. Durch Maßnahmen wie Nahversorgung für den täglichen Bedarf im Quartier, wohnungsnahe Arbeitsmöglichkeiten wie Co-Working-Spaces oder kulturelle, gastronomische und Freizeitangebote im Quartier kann das Mobilitätsaufkommen deutlich reduziert werden. In der CO2-Bilanz des Musterhaushalts schlägt sich das Quartier der kurzen Wege mit 0,5 Tonnen CO2 nieder.

Reduzierung des Stellplatzschlüssels

Bei einer Reduzierung des Stellplatzschlüssels von 1,0 auf 0,5 pro Wohneinheit, kann die Tiefgarage verkleinert werden, sie muss nicht mehr in die Freifläche rausgeschoben werden. Diese Verkleinerung erspart pro Stellplatz Stahl und Zement mit einem Volumen von 6 Tonnen CO2 oder auf 15 Jahre gerechnet jährlich 0,4 Tonnen. Wenn der Haushalt darüber hinaus noch auf den privaten PKW verzichtet – bereits die Produktion eines Autos verursacht 7 Tonnen CO2 – sind das nochmals rund 0,4 Tonnen CO2-Ersparnis jährlich auf 15 Jahre.

Wohnflächenverbrauch

Ein ganz wichtiger Punkt, der oft außer Acht gelassen wird, ist der Wohnflächenverbrauch. Dieses Thema wurde bei der Wogeno von Anfang an diskutiert. Es gab Begehrlichkeiten nach großen Wohnflächen, aber die Wogeno hat als ökologische Wohnungsgenossenschaft beschlossen, auf weniger individuelle Wohnfläche zu setzen. Denn grundsätzlich muss man für Deutschland leider feststellen, dass die Fortschritte bei der Reduktion von Primärenergie für die Wärme fast vollständig durch den steigenden Wohnflächenbedarf konterkariert wurden. Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften und die Genossenschaften liegen beim Wohnflächenverbrauch mit 30 Quadratmeter pro Kopf weit unter dem Durchschnitt der Landeshauptstadt München (40 Quadratmeter pro Kopf), Bayern gesamt 49 Quadratmeter. Das wird durch optimierte Grundrisse, einer Steuerung der Erst- und Folgebelegung und durch Anreize zum Wohnungstausch erreicht. Diese Maßnahme spart ca. 1 Tonne CO2 bei den Baumaterialien ein, da pro Kopf weniger Wohnfläche hergestellt wird.

Foto: OH

Nachwachsende Rohstoffe

Durch Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen wie Holz an Stelle anderer Baumaterialien und Einhaltung der Vorgaben von 150 kg pro Quadratmeter Wohnfläche können rund 9 Tonnen CO2 pro Wohneinheit eingespart werden. Für unseren mit 60 Quadratmeter Wohnfläche angesetzten Musterhaushalt beträgt die Einsparung auf 15 Jahre gerechnet deutlich über 1 Tonne CO2 jährlich.

Reduzierter Heizungsbedarf und PV-Strom

Ausgehend von der reduzierten Wohnfläche (30 Quadratmeter pro Person) gegenüber dem bundesweiten Durchschnitt von 47 Quadratmetern wird die beheizte Fläche um ca. 36% reduziert. Die CO2-Einsparung des Musterhaushalts beträgt 0,8 Tonnen.

Hier kann man dann noch nach der Art der Wärmeversorgung weiter differenzieren. Bei der Wärmeversorgung über Grundwasser entsteht keine fossile Primärenergie. Die CO2-Einsparung liegt bei ca. 1,5 Tonnen.

Wärmeversorgung aus Fernwärme in München mit einem hohen Geothermieanteil führt zu einer Ersparnis von 1,2 Tonnen pro Haushalt.

Über die Nutzung von Photovoltaikanlagen auf 70% der Dachflächen und Teilen der Fassaden verbunden mit Mieterstrommodellen lässt sich fast der ganze Bedarf decken. Einsparung: 1,1 Tonnen CO2 für den Musterhaushalt.

Jetzt kommen wir zu den Softskills, also dem Bewohnerverhalten und den Wirkungsmöglichkeiten des Quartiersmanagements.

Quartiersmanagement: Energieberatung

Mit der Energieberatung hat die Wogeno gute Erfahrungen gemacht. Dazu zählen Punkte wie z.B. Stromersparnis bei der Anschaffung von Haushaltsgeräten, allgemeine Stromspartipps, kostengünstiges Heizen, Warmwasserverbrauch etc. Durch das geänderte Nutzerverhalten können rund 15% Wärme- und Stromverbrauch eingespart werden.

Quartiersmanagement: Bürgerfonds Energiewende

In Neubauquartieren können sog. Bürgerfonds Energiewende eingeführt werden. Der Ansatz: Ein Teil des durch die Nichtanschaffung eines Autos gesparten Geldes wird für eine Beteiligung am Bürgerfonds Energiewende eingesetzt. Mit diesen Mitteln kann dann beispielsweise an anderer Stelle eine PV-Anlage angeschafft oder ein Windpark miterstellt werden. Mögliche Einsparung: etwa 2 Tonnen CO2 jährlich je beteiligtem Haushalt.

Nahrungsmittelangebote und Beratung im Quartier

Im Quartier kann der Vertrieb von regionalen und biologischen Angeboten gefördert werden, etwa durch Wochenmärkte mit Regionalprodukten. Im Prinz Eugen Park wird im Rahmen des Gesundheitsmanagements gemeinsam mit der Krankenkasse AOK eine Ernährungsberatung angeboten. So können im Ernährungssektor bis zu 20 Prozent CO2 eingespart werden. CO2-Ersparnis für den Musterhaushalt: 0,4 Tonnen.

Selbstversorgung Nahrungsmittel

Dachgärten, Beete in Freiflächen und Obstbäume können einen Beitrag zur Selbstversorgung im Quartier leisten. In unserem Beispiel wird die Selbstversorgung vorsichtig mit 2% angesetzt. CO2-Einsparung: 0,1 Tonnen.

Quartiersmanagement: Organisation Sharingkultur

Bereits heute funktioniert die Sharingkultur in Neubauquartieren mit Verleihpools, Gemeinschaftsräumen, Gästeapartments oder Mitfahrgelegenheiten recht gut. Dadurch ergibt sich eine Reduktion bei den Sektoren Mobilität und Gebrauchsgegenstände.

Fazit

Wenn man die Wirkung der vorgestellten Maßnahmen betrachtet, sieht man, dass im Bereich Energie bei Neubauquartieren eine Menge CO2 eingespart werden kann. Auch bei den Sektoren Bauen und Wohnen sowie bei der Mobilität ist einiges an Reduzierung zu holen. Zu wenig Beachtung finden bislang die positiven Auswirkungen von „kurzen Wegen“ und einem Quartiersmanagement, das Einfluss auf das Bewohnerverhalten im Alltag nimmt. Gegenüber dem deutschen Durchschnittshaushalt kann im Neubauquartier bei Bau und Betrieb eine jährliche Reduzierung des CO2-Footprints um 50 Prozent erzielt werden.

Schlussfolgerungen:

Bei der neuen Entwicklung von Quartieren sollten die folgenden Faktoren einbezogen werden:

  1. Quartiere sollten gemeinsam entwickelt werden:
    Kommune und Bauherren in Kombination mit einem professionellem Quartiersmanagement.
  2. Betrachtung des sozial-ökologischen Ausgleichs:
    Was kostet die Herstellung der Maßnahmen und wie kann das mit den Mieten in Einklang gebracht werden.
  3. Öffentliche Förderung und Zuschüsse: Wo wird 1 Euro im Hinblick auf die CO2-Reduzierung am wirkungsvollsten eingesetzt?
Klimaneutralität und Nachhaltigkeit: Der Themenschwerpunkt

Historisches Ereignis: VdW Bayern Verbandstag 2020 und Fachtagung WohWi im Dialog als Hybridformate

„Mit dieser digitalen Veranstaltung erleben wir ein historisches Ereignis in der 111-jährigen Geschichte des VdW Bayern“, sagte der Verbandsvorsitzende Jörg Kosziol bei seiner Begrüßung zum Verbandstag 2020 in Reit im Winkl. Vorangegangen war die eineinhalb-tägige Fachveranstaltung WohWi im Dialog. Den beiden Terminen folgten 50 Gremienmitglieder des Verbandes vor Ort und mehr als 300 Zuschauer an den Bildschirmen. „Auch wenn die persönliche Begegnung diesmal gefehlt hat, sind wir sehr zufrieden mit den digitalen Formaten“, resümierte Verbandsdirektor Hans Maier.

Kurzweilig, komprimiert, mehr Raum für Dialog – bei der Hybrid-Veranstaltung WohWi im Dialog 2020 war nicht nur die Corona-bedingt großzügige Sitzordnung im Saal anders. Die Veranstaltung wurde an die Bedürfnisse der Zuschauer vor den Bildschirmen angepasst. Der erste große Themenkomplex war das Bauen und Wohnen der Zukunft. Bayerns neue Bauministerin Kerstin Schreyer sprach in ihrem Impulsvortrag über die Lehren der Corona-Pandemie und die aktuelle Wohnungspolitik der Staatsregierung.

Lehren aus der Corona-Pandemie
Den Start in das neue Amt hatte sich die ehemalige Sozialministerin sicher anders vorgestellt. Nur wenige Wochen nach der Übernahme des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bauen und Verkehr am 6. Februar wurde der Lockdown verkündet. Doch die Einschränkungen zeigten auch die Anforderungen, die künftig an das Wohnen gestellt werden. Die Eigenschaften der Wohnung als Rückzugsraum, Arbeitsplatz sowie die Bedeutung eines Freisitzes haben in der Krise eine neue Qualität bekommen. Oberstes Ziel ist und bleibt aber die Bezahlbarkeit des Wohnens: „Unser Ziel ist, dass alle Menschen in Bayern leben können – unabhängig von Einkommen, Beruf oder Lebensphase“, bekräftigte die Bauministerin. Um das zu erreichen, setzt Schreyer auf Kontinuität bei der Wohnraumförderung, schnellere Baugenehmigungen und den Ausbau der Digitalisierung. Bei der Stadtplanung sieht Schreyer den durch die Corona-Pandemie gestiegenen Bedarf der Menschen nach Ruhe und Erholungsräumen, dem Rechnung getragen werden müsse. Ein weiterer wichtiger Aspekt beim zukunftsgerichteten Wohnungsbau seien die Klimaschutzziele. Hier erkennt die Ministerin den Spagat zwischen den gestiegenen bautechnischen Anforderungen und der Wirtschaftlichkeit: „Die Bevölkerung muss mitgenommen werden. Bauen und Wohnen soll nicht teurer werden.“

Ein Punkt, der auch Verbandsdirektor Hans Maier wichtig ist. „Die Wohnungswirtschaft Bayern stellt sich den gesellschaftspolitischen Herausforderungen Wohnungsbau und Klimaschutz“, sagte er. „Gerade bei der Wohnraumförderung darf sich der Bund nicht vom Acker machen“, forderte Maier angesichts der gekürzten Fördermittel.

Bei der anschließenden Diskussionsrunde mit BR-Moderatorin Vera Cornette zeigte sich, wo die Branche der Schuh drückt. Der gesellschaftliche Konflikt rund um einen Mietenstopp, der auch zu einer veränderten Wahrnehmung der Wohnungswirtschaft geführt hat, die steigenden Bodenpreise und das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 stellen die Wohnungsunternehmen vor große Herausforderungen.

Live aus Berlin
In einer Live-Schalte aus Berlin informierte GdW-Präsident Axel Gedaschko über aktuelle wohnungspolitische Themen. Im kommenden Bundestagswahlkampf werde das Wohnen noch mehr im Fokus stehen als bisher. „Das Ringen um einen Mietendeckel, die Diskussion um eine neue Gemeinnützigkeit und die Reform der Grundsteuer werden uns weiter auf Trab halten“, betonte Gedaschko.

Wie viel Technik braucht ein Haus?
Dieser Frage ging Prof. Elisabeth Endres vom Institut für Gebäude und Solartechnik der TU Braunschweig bei ihrem Vortrag „Viel hilft – oder wie wenig ist genug“ nach. Gegenüber dem Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestandes zeigte sich Endres skeptisch. Vielmehr sollte auf die Verknüpfung zwischen der Energieversorgung und dem Gebäude Augenmerk gelegt werden. Das Fazit der Wissenschaftlerin: „Eine Technisierung des Hauses ist nicht unbedingt die beste und effizienteste Lösung.“

Bayern braucht mehr bezahlbare Wohnungen
Beim anschließenden ersten digitalen Verbandstag des VdW Bayern am 13. Oktober stand vor allem das Thema Wohnungsbau auf der Agenda. Wohnungsmangel lässt sich nur durch Neubau beheben – diese Position bekräftigten die Vertreter der 487 Verbandsmitglieder in ihrer Resolution. Die Unternehmen haben im Jahr 2019 mehr als 4.400 neue bezahlbare Wohnungen gebaut und dafür 1,3 Mrd. Euro investiert. Der Verband fordert bessere Rahmenbedingungen für die Branche: Mehr Fördermittel für Sozialwohnungen, die Aktivierung von preisgünstigem Bauland und staatliche Zuschüsse für Klimaschutz-Investitionen.

„Der Mangel an bezahlbaren Wohnungen ist und bleibt eines der wichtigsten Themen in Bayern – gerade auch in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie“, sagte Verbandsdirektor Hans Maier. Ein sicheres Zuhause habe in den letzten Monaten einen noch höheren Stellenwert bekommen.

Links:

WohWi im Dialog 2020 – Video, Inhalte, Partner

Pressemitteilung zum Verbandstag 2020: hier

 

 

Verbandstag: Bayern braucht mehr bezahlbare Wohnungen

Reit im Winkl (13.10.2020) – Beim digitalen Verbandstag des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen am 13.10.2020 stand vor allem das Thema Wohnungsbau auf der Agenda. Wohnungsmangel lässt sich nur durch Neubau beheben, diese Position bekräftigten die Vertreter der 487 Verbandsmitglieder. Die Unternehmen haben in 2019 über 4.400 neue preisgünstige Wohnungen gebaut und dafür 1,3. Mrd. Euro investiert. Der Verband fordert bessere Rahmenbedingungen für die Branche: Mehr Fördermittel für Sozialwohnungen, die Aktivierung von preisgünstigem Bauland und staatliche Zuschüsse für Klimaschutz-Investitionen.

„Der Mangel an bezahlbaren Wohnungen ist und bleibt eines der wichtigsten Themen in Bayern – gerade auch in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie“, sagt Verbandsdirektor Hans Maier. Ein sicheres Zuhause habe in den letzten Wochen einen noch höheren Stellenwert bekommen. Deshalb sei es umso wichtiger, dass der Bund seine Wohnraumfördermittel wieder aufstockt. Diese waren für 2020 um 500 Mio. Euro auf 1,0 Mrd. Euro gekürzt worden. Der Verband spricht sich für eine Erhöhung der Bundesmittel auf mindestens 2,5 Milliarden Euro jährlich aus. „Und auch der Freistaat hat bei den Landesmittel für die Wohnraumförderung noch Potential nach oben“, merkt Maier an.

Günstiges Bauland ist der Schlüssel
Der Zugang zu preisgünstigem Bauland ist eine der größten Herausforderung für die Verbandsmitglieder. Schließlich sollen die Mieten der neuen Wohnungen bezahlbar sein. Im Preiswettbewerb um Grundstücke hat die Wohnungswirtschaft auf dem freien Markt keine Chance. „Das Planungs- und Baubeschleunigungsgesetz muss endlich kommen“, sagt der Verbandschef.

Die Wohnungswirtschaft bekennt sich ausdrücklich zum Klimaschutz. „Die Investitionen für CO2-Neutralität werden aber Geld kosten. Wenn sich daraus Mieten ergeben, die sich die Menschen mit niedrigen Einkommen nicht leisten können, wird das zu gesellschaftlichen Verwerfungen führen“, betont der Verbandschef. Deshalb müssten Bund und Freistaat diese Investitionen mit Zuschüssen unterstützen.

Wohnungswirtschaft – Partner der Kommunen
Die sozial orientierten Wohnungsunternehmen waren in allen Krisenzeiten wichtige Partner der Kommunen und haben für Entspannung am Wohnungsmarkt gesorgt. Trotz den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie läuft der Betrieb an den Baustellen, berichtet Maier und die Verbandsmitglieder sind bisher kaum durch Mietausfälle betroffen.