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Recht

NEU! Tipps und Tricks in der Zwangsvollstreckung – Das Verfahren der Vermögensauskunft als Informationsquelle nutzen!

Das Verfahren der Vermögensauskunft soll eigentlich als Grundlage dienen, damit weitere Vollstreckungsversuche Erfolg versprechen. Die Praxis zeigt leider, dass viele Vermögensverzeichnisse vom Inhalt her unvollständig bzw. nicht schlüssig sind. Daher gehört es zur Aufgabe der Gläubiger, eine zeitnahe und ordnungsgemäße Überprüfung vorzunehmen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

In diesem Seminar wollen wir Ihnen die Möglichkeiten aufzeigen, das Verfahren der Vermögensauskunft tatsächlich als Informationsquelle nutzen zu können. Setzen Sie den Gerichtsvollzieher als „Fragesteller“ in diesem Verfahren ein! Nutzen Sie die Nachbesserung des Verzeichnisses, den beigefügten Fragenkatalog oder die Unterbrechung der zweijährigen Sperrfrist, um ausführliche und aktuelle Informationen vom Schuldner zu erhalten. Weiterhin erhalten Sie auch eine Checkliste für die Überprüfung eines Verzeichnisses auf Schlüssigkeit und Vollständigkeit.

Eine weitere entscheidende Möglichkeit im Verfahren der Vermögensauskunft, ist der Antrag auf ein Auskunftsersuchen beim Gerichtsvollzieher zu stellen. Dieser Antrag kann auch isoliert gestellt werden, so dass die Gläubiger eine interessante Möglichkeit haben, Bankverbindungen oder Arbeitgeber zu ermitteln. Insbesondere auch dann, wenn der Schuldner zum Termin zur Abgabe der Vermögensauskunft nicht erscheint. Weiterhin hat der BGH in diesem Zusammenhang eine wichtige Entscheidung für die Gläubiger getroffen und die öffentliche Zustellung der Ladung zugelassen, wenn der Schuldner unbekannt verzogen ist.

Ebenso ist es von großer Bedeutung, das amtliche Formular für den Antrag auf Abgabe der Vermögensauskunft richtig zu stellen und durch Zusatzanträge die Vollstreckungskosten zu reduzieren. Die aktuelle Rechtsprechung zu einzelnen Fragen in diesem Verfahren wird mit eingebunden und zusätzlich ergänzt mit wichtigen Entscheidungen zur Räumungsvollstreckung.

Inhalte:

  • Die Überprüfung des Vermögensverzeichnisses. Was bedeutet fehlende Schlüssigkeit bei den Angaben des Schuldners?
  • Wann kann eine erneute Abgabe der Vermögensauskunft beantragt werden?
  • Die richtige Antragstellung für einen Nachbesserungsantrag. Die Kostenfreiheit für dieses Verfahren beachten!
  • Wer ist die auskunftspflichtige Person, bei den jeweiligen unterschiedlichen Schuldnern?
  • Das amtliche Formular und seine Problemfelder
  • Welche Zusatzanträge reduzieren die Vollstreckungskosten und machen die Beitreibung effektiver?
  • Das Auskunftsersuchen beim Gerichtsvollzieher richtig einsetzen
  • Aktuelle Rechtsprechung zum Verfahren der Vermögensauskunft und zur Räumungsvollstreckung!
Online-Anmeldung
Datum: 26.11.2019 Uhrzeit: 10:00 - 17:00 Ort: Nürnberg Tagungsort Details: Nürnberg: Arvena Park Hotel am Franken-Center, Görlitzer Straße 51 Referent: Frank Däumichen, GMF Gesellschaft für innovatives Forderungsmanagement mbH, Stuttgart Teilnehmeranzahl: mindestens 12 Zielgruppe: Führungskräfte und Mitarbeiter aus dem Bereich der Rechtsabteilung und Debitorenmanagement Gebühren: 310,00 € für VdW-Mitglieder / 400,00 € für Nichtmitglieder Seminarnummer: 19048161 Anmeldeschluss: 11.11.2019
Ihre Anmeldebestätigung erhalten Sie erst nach Anmeldeschluss.