Wohnungsbau statt Vergesellschaftung: Die Wohnungswirtschaft Bayern unterstützt Vorstoß des Freistaats

Der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen begrüßt die Initiative des Freistaats Bayern, auf Bundesebene für klare rechtliche Leitplanken gegen die Vergesellschaftung von Wohnungsunternehmen einzutreten.

Wer mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen will, muss Investitionen ermöglichen, nicht Eigentumsrechte infrage stellen. Vergesellschaftungen schaffen keine einzige neue Wohnung. Sie binden enorme finanzielle Mittel, die dringend für Neubau, Modernisierung und die Schaffung bezahlbarer Wohnungen benötigt werden. Gleichzeitig verunsichert bereits die Debatte Investoren und Finanzierer und verschlechtert die Rahmenbedingungen für dringend notwendige Investitionen in den Wohnungsbau.

Die Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt sind groß. Bayern braucht mehr Wohnraum, nicht weniger Investitionsbereitschaft. Allein die sozial orientierten Wohnungsunternehmen im Freistaat investieren jedes Jahr Milliardenbeträge in Neubau, Modernisierung und Bestandserhalt und bieten mehr als einer halben Million Menschen ein bezahlbares Zuhause.

Verbandsdirektor Hans Maier:

„Wer eine Vergesellschaftung von Wohnungsunternehmen fordert, löst keine Wohnungsprobleme. Was wir stattdessen brauchen, sind verlässliche Rahmenbedingungen, Investitionssicherheit und mehr Tempo beim Wohnungsbau. Deshalb begrüßen wir die Initiative des Freistaats ausdrücklich.“