Laut Einkommens- und Verbrauchsstichprobe beliefen sich die monatlichen Kosten im Jahr 2023 auf rund 1,4 Prozent der gesamten privaten Konsumausgaben
Die Zeit um Ostern ist traditionell ein beliebter Zeitpunkt, sich dem Frühjahrsputz zu widmen. Eine gute Gelegenheit also, sich diesen Posten im Budget bayerischer Haushalte genauer anzusehen. Hierzu eignen sich die Ergebnisse der letzten Einkommens- und Verbrauchsstichprobe aus dem Jahr 2023, für die deutschlandweit mehr als 50 000 private Haushalte über drei Monate hinweg ihre Einnahmen und Ausgaben dokumentierten. Aus den Daten geht hervor, dass Haushalte in Bayern durchschnittlich rund 7 Euro pro Monat für Haushaltsreinigungs- und pflegemittel aufwendeten. Ausgaben für Großgeräte, die der Haushaltsreinigung dienen, beliefen sich im Schnitt auf knapp 4 Euro im Monat. Hierzu zählen beispielsweise Staubsauger, Dampfreiniger und Bohnermaschinen.
Rund 17 Euro wurden für Blumen und benötigtes Zubehör aufgewendet
Auch dem Garten und Balkon gilt im Frühjahr besonderes Augenmerk. Rund 17 Euro gaben bayerische Haushalte 2023 monatlich für ihre Blumen und benötigtes Zubehör im häuslichen Bereich aus. Knapp 7 Euro hiervon gingen an Gartenartikel, zum Beispiel Blumentöpfe, Rankhilfen, Pflanzerde und Düngemittel. Gute 10 Euro gaben Haushalte für Pflanzen, Samen und Blumen aus. Von den monatlich rund 60 Euro, die die Haushalte durchschnittlich für Möbel und andere Einrichtungsgegenstände ausgaben, gingen knapp 4 Euro an Garten- und Balkonmöbel. In der Ausgabekategorie „Werkzeuge und Geräte für Haus und Garten“ finden sich neben Heimwerker-Artikeln wie Bohrmaschinen und Sägen auch kleinere und größere Gartengeräte wie zum Beispiel Rasenmäher, Schubkarren und Spaten. Insgesamt 12 Euro pro Monat gaben Haushalte für Artikel dieser Kategorie im Durchschnitt aus.
Zusammengenommen ergibt sich für die Bereiche Haushaltsreinigung und Blumen- bzw. Gartenpflege ein monatlicher Durchschnittsbetrag von 44 Euro. Bezogen auf die gesamten Konsumausgaben privater Haushalte in Bayern entspricht dies einem Anteil von 1,4 Prozent. Rechnet man die Ausgaben für Grundbedürfnisse – also die Kosten für Wohnen, Energie sowie Lebensmittel und Bekleidung– aus den Konsumausgaben heraus, erhöht sich der Anteil für Gärtnern und Haushaltsreinigung an den übrigen Ausgaben auf 3 Prozent.
