Wohnungsbaugenehmigungen in Bayern: 2,9 Prozent Plus im ersten Halbjahr 2025

In Bayern werden von Januar bis Juni 2025 Baugenehmigungen (einschließlich Genehmigungsfreistellungen) für insgesamt 25 959 Wohnungen bewilligt. Nach Mitteilung der Fachgruppe im Bayerischen Landesamt für Statistik steigt die Zahl der Wohnungsbaufreigaben damit um 739 Wohnungen beziehungsweise 2,9 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2024.

Eine Aufgliederung nach Gebäudearten zeigt: Neue Wohngebäude mit genau einer Wohnung, also Einfamilienhäuser, legen um 15,6 Prozent (+765) zu. Das Genehmigungsvolumen für Wohnungen in neuen Zweifamilienhäusern sinkt um 18,9 Prozent (– 342). Die Antragsbewilligungen für Mehrfamilienhäuser gehen leicht um 1,2 Prozent (– 150) zurück. Bei Wohnungen in Wohnheimen gibt es eine deutliche Zunahme der Genehmigungen um 216,5 Prozent (+933). Die Zahl bewilligter Wohnungen durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden und bei Nichtwohngebäuden sinken um 5,5 Prozent (– 238) beziehungsweise 30,7 Prozent (– 229).

Regionale Unterschiede offenbaren sich bei der Trennung der bayerischen Kreise nach Stadt und Land: In den Landkreisen steigen die Wohnungsbaugenehmigungen um 8,6 Prozent. In den kreisfreien Städten verringert sich das Genehmigungsvolumen insgesamt um 8,1 Prozent, wobei in den Großstädten mit 17,1 Prozent der deutlichste Rückgang zu verzeichnen ist. Mit Blick auf die Regierungsbezirke verzeichnen Niederbayern, die Oberpfalz, Oberfranken und Mittelfranken deutliche Zuwächse um mehr als ein Drittel. In Unterfranken gibt es eine moderate positive Entwicklung mit 3,3 Prozent. In den südlichen Regierungsbezirken Oberbayern und Schwaben sinken die Genehmigungszahlen um 15,7 beziehungsweise 17,6 Prozent.