Die Wohnungswirtschaft BayernVdW Bayern

Umfangreiche Sorgfaltspflichten beim Abbrennen von Feuerwerk

München (16.12.2019) – Ob am Münchner Marienplatz oder an Hamburgs Binnenalster – viele Städte werden in der Silvesternacht das Böllern auf öffentlichen Plätzen verbieten. Aber auch der private Balkon kommt als Abschussrampe für Raketen nicht in Frage, darauf weist der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) hin.

Für viele unverzichtbarer Bestandteil des Jahreswechsels: Raketen, Knaller, Wunderkerzen. Doch wer Feuerwerk abbrennen möchte, muss vorher sicherstellen, dass Schäden für Personen oder Gegenstände selbst im Falle eines Fehlstarts aller Voraussicht nach nicht eintreten können. Insbesondere die Raketenzündung in unmittelbarer Nähe zu Menschenansammlungen und Gebäuden ist verboten (AG Berlin-Mitte, Az.: 25 C 177/01). In der Silvesternacht empfiehlt es sich zudem, Dachfenster geschlossen zu halten und leicht brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen zu entfernen.

Silvestermüll: Eigentümer muss Grundstück reinigen
Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und schon muss am Neujahrsmorgen mancherorts zum Besen gegriffen werden. Bei der Beseitigung von Partymüll und Knaller-Resten gilt eigentlich das Verursacherprinzip. Sind die Verantwortliche jedoch am Morgen nicht mehr auffindbar, dann obliegt dem Eigentümer des verschmutzten Grundstücks die Reinigung – auch dann, wenn er selbst gar nicht mitgefeiert hat. Wer in Deutschlands Innenstädten das neue Jahr begrüßt, hat dagegen meist Glück. Zwar darf nicht überall geknallt werden – dafür kümmert sich oft die Stadtreinigung am nächsten Tag um den Silvestermüll.