Die WohnungswirtschaftBayern

Statement: Enteignungen und Regulierungen schaffen keine neuen Wohnungen

Der bayerische Bauminister Dr. Hans Reichhart spricht sich vor dem Start des Berliner Volksentscheids am 6. April gegen die Enteignung von Immobilienunternehmen aus.

Statement Verband bayerischer Wohnungsunternehmen
Verbandsdirektor Hans Maier

München (05.04.2019) – Die klaren Worte von Bauminister Dr. Hans Reichhart zur Berliner Enteignungsdebatte sind ein wichtiges Zeichen für die bayerische Wohnungswirtschaft. Der Unmut über die steigenden Mieten in vielen Städten ist verständlich. Die Antwort auf diese Herausforderung kann aber nur verstärkter Wohnungsneubau sein. Durch Enteignungen, aber auch durch Regulierungsmaßnahmen wie das Mietrechtsanpassungsgesetz, entstehen keine neuen Wohnungen. Wichtige Akteure für den dringend nötigen Bau bezahlbarer Mietwohnungen werden vor den Kopf gestoßen.

Die Mitgliedsunternehmen des VdW Bayern haben in den letzten Jahren ihre Investitionen in den Wohnungsbau deutlich erhöht. Was sie wirklich brauchen ist der Zugang zu Bauland, schnelle Genehmigungsverfahren und eine Baukostenbremse. Nur so werden die notwendigen Neubauzahlen und damit eine preisdämpfende Wirkung auf den Wohnungsmärkten erreicht.

Internetseite des BBU verdeutlicht Sicht der Wohnungswirtschaft

Die aus Sicht der Wohnungswirtschaft wichtigsten Argumente sind auf der vom BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V . gestarteten Seite www.weiterdenken-statt-enteignen.de zusammengefasst. Hier kann auch das im Auftrag des BBU vom renommierten Berliner Verfassungsjuristen Prof. Dr. Helge Sodan, Präsident des Verfassungsgerichtshofs des Landes Berlin a.D., erstellte Rechtsgutachten in Kurz- und Langfassung heruntergeladen werden. Außerdem finden sich hier einige statistische Informationen zum Berliner Mietwohnungsmarkt.