Die WohnungswirtschaftBayern

Werkswohnungsbau: Der Bund muss die Weichen stellen

München (18.02.2019) – Das Thema bezahlbares Wohnen wird die Münchner dauerhaft begleiten. Bei den Münchner Mitgliedsunternehmen des VdW Bayern und ihren rund 135.000 Wohnungen beträgt die Durchschnittsmiete 7,03 Euro. Der Zugang zu diesen begehrten Wohnungen ist begrenzt. Derzeit warten rund 30.000 Antragsteller auf eine Sozialwohnung. Wer eine freie Genossenschaftswohnung möchte, braucht einen sehr langen Atem. Deshalb würde es der VdW Bayern begrüßen, wenn sich auch andere Akteure für den Bau von bezahlbaren Wohnungen engagieren. Eine große Hürde für den Werkswohnungsbau ist das Steuerrecht. Für das Unternehmen als Vermieter, da die ortsübliche Vergleichsmiete und nicht die tatsächlichen Gestehungskosten angesetzt werden müssen. Und für den Mieter, da die Werkswohnung vom Finanzamt als geldwerter Vorteil besteuert wird.

Der Bund muss die Weichen für einen attraktiven Werkswohnungsbau stellen. Für die Unternehmen gilt es, steuerliche Anreize durch Abschreibungen zu setzen. Außerdem muss die Kostenmiete als Basis für die Ermittlung des geldwerten Vorteils herangezogen werden und nicht wie bisher die ortsübliche Vergleichsmiete.

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