Die WohnungswirtschaftBayern

Deutscher Bauherrenpreis 2018 – Auszeichnungen für die bayerische Wohnungswirtschaft

Bei einer festlichen Preisverleihung im Rahmen der Berliner Baufachmesse bautec wurden am 21. Februar 2018 vor 400 Gästen aus Politik und Wirtschaft die Preise des Wettbewerbs zum Deutschen Bauherrenpreis vergeben und die Nominierten gewürdigt. Unter dem Vorsitz von Heiner Farwick, Präsident des Bundes Deutscher Architekten BDA zeichnete die Jury 12 der 33 nominierten Vorhaben mit einem Preis aus.

„Kostenbewusstes Bauen mit hoher Qualität “ – das sind treffende Anforderungen an den Wohnungsbau. Wir brauchen hochwertige und bezahlbare Wohnungen, sowohl im Neubau als auch in der Bestandserneuerung, die einen nachhaltigen Beitrag zur Stadtentwicklung leisten und in denen die Menschen auch gerne wohnen wollen“, erklärten die Auslober Axel Gedaschko, Präsident des GdW, Heiner Farwick, Präsident des BDA, und Barbara Bosch, Oberbürgermeisterin der Stadt Reutlingen und Stellvertretende Präsidentin des Deutschen Städtetages. Die Preise wurden von der Jury nicht wie in früheren Wettbewerben nach Neubau und Modernisierung unterschieden, sondern 11 Themen zugeordnet, die von der Jury nach Sichtung der Beiträge festgelegt wurden.

Drei der 12 Preise gingen nach Bayern:
„Bauen in schwierigen Lagen“ war das Thema, das die Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft der Stadt Rosenheim gemeinsam mit den BDA-Architekten aus bogevischs buero architekten & stadtplaner preiswürdig gestaltet hat. Die Wohnanlage Finsterwalder Straße bietet familienfreundliches Wohnen in einer lärmbelasteten innerstädtischen Lage, die zu einem attraktiven Stadtbaustein mit ruhigem Innenhof verwandelt wurde.

Mit „Bauen für Nachbarschaften“ wurde von der Jury ein Thema gewählt, das in besonderem Maße die soziale Ausstrahlung eines Projektes auf sein Umfeld würdigt. Der Preis ging an die Münchener Genossenschaft WOGENO, die mit den Architekten FUNK WA 10 Zwingel Dilg Färbinger Rossmy im Münchener Quartier Domagk Park einen Baukomplex geschaffen hat, der sich mit seinen vielfältigen Nutzungsangeboten an die eigenen Bewohner ebenso wie an die Nachbarschaft richtet.

Das Thema „Serielles und modulares Bauen“ wurde von der Jury als so wichtig erachtet, dass zwei Preise vergeben wurden: Einer ging an das Pilotprojekt „Wohnen über dem öffentlichen Parkplatz“ am Dantebad der kommunalen Münchner Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG mit Florian Nagler Architekt BDA. Das Projekt zeigt, wie dank effizienter Vorfertigung kostengünstiger Wohnungsbau schnell und dazu noch über einem spektakulären Grundstück errichtet werden kann.

Weitere Informationen und Videos finden Sie auf www.deutscherbauherrenpreis.de oder im Youtube-Kanal des GdW www.youtube.de/GdWBundesverband.

Der Bauherrnpreis für serielles und modulares Bauen ging an die GEWOFAG. Bild: Roland Weegen