Interview mit dem Verbandsvorsitzenden Mario Dalla Torre, geschäftsführender Vorstand der BSG-Allgäu

16.01.2012: Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt, um daran zu erinnern, dass Genossenschaften eine ideale Rechtsform für nachhaltiges Wirtschaften darstellen. Die Redaktion sprach mit Mario Dalla Torre, Verbandsvorsitzender des VdW Bayern und geschäftsführender Vorstand der BSG Allgäu, über die Besonderheiten der „Rechtsform“ Genossenschaft.
2012 ist das Internationale Jahr der Genossenschaften. Die Kampagne der deutschen Genossenschaftsverbände heißt „Ein Gewinn für alle – die Genossenschaften“. Welche Vorzüge der genossenschaftlichen Idee sollten den Menschen näher gebracht werden?In einer Solidargemeinschaft können Menschen Ziele erreichen, die für Einzelpersonen unerreichbar wären. Aus dieser Erkenntnis heraus wurde im Jahre 1906 auch unsere Genossenschaft, die BSG-Allgäu, gegründet. Der Grundsatz war und ist, alle Mitglieder gleich zu behandeln, zu respektieren und zu fördern. Der Genossenschaftsgedanke verfolgt soziale und gesellschaftliche Ziele, die gerade in unserer Zeit großer gesellschaftlicher Veränderungen, wie z.B. einer schrumpfenden Mittelschicht, wachsender Armut, der Veränderung von Familienstrukturen oder dem demographischen Wandel, wieder viel stärker an Bedeutung gewinnen werden und sollten. Das gegenseitige Einstehen füreinander in einer demokratischen, genossenschaftlichen Solidargemeinschaft sollte als moderne Idee ins Bewusstsein der Menschen gerückt werden.
Verbandsvorsitzender Mario Dalla Torre, geschäftsführender Vorstand der BSG-Allgäu (Quelle: privat)