Die WohnungswirtschaftBayern

Wohnungswirtschaft begrüßt neues Ministerium für Bauen, Wohnen und Verkehr

München (22.03.2018) – Das Wohnen und Bauen in Stadt und Land hat eine zentrale Bedeutung für die Menschen in Bayern. Der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen begrüßt den neuen Ressortzuschnitt mit einem eigenen Ministerium für Bauen, Wohnen und Verkehr. „Das ist ein der Bedeutung des Themas angemessener Schritt“, sagt Verbandsdirektor Hans Maier. Das neue Ministerium sieht der Verbandsdirektor als ein vielversprechendes Signal an die Branche.

Der Mangel an bezahlbaren Wohnungen in den Ballungszentren hat bei den Kommunen ambitionierte Bauprogramme ausgelöst. „Unsere Mitgliedsunternehmen bauen aktuell so viele Wohnungen, wie seit Jahren nicht mehr“, so Maier. Jetzt gelte es, gemeinsam mit der neuen Bauministerin Ilse Aigner die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau zu verbessern: Mangelndes Bauland, hohe Baukosten und langwierige Planungsverfahren nennt er als die größten Herausforderungen. „Unsere bauaktiven Mitgliedsunternehmen brauchen darüber hinaus finanzielle Planungssicherheit“, sagt der Verbandsdirektor.

Hoher Stellenwert für den Wohnungsbau
Der Wohnungsbau hat  traditionell einen hohen Stellenwert in der bayerischen Politik. Bayern ist eines der wenigen Bundesländer, das die Mittel für die Wohnraumförderung schon immer für den Wohnungsbau eingesetzt und noch zusätzlich mit eigenen Landesmitteln ausgestattetet hat. „Der Wohnungspakt Bayern von Innenminister Joachim Herrmann, habe starke Impulse gesetzt“, lobt der Verbandsdirektor die bisherige Zusammenarbeit mit dem Innenministerium.

PDF-Download